Am 7.4., 19 Uhr zeigt Decolonize UHH und das 3001 Kino die beiden Dokus "Der letzte Kommandant der Quintínes" und "Das Recht zu Existieren" - beide im spanischen Original mit deutschen Untertiteln.
In ihnen behandelt die indigenen Regisseurin Eliseth Peña die jüngste Geschichte der indigenen Gemeinden des Cauca im Südwesten Kolumbiens.
Nach den Filmen ist Zeit für einen Austausch mit der Regisseurin.
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Kaffee statt Koks
Solidarische Wirtschaft als Gegenmodell zur Drogenökonomie
13.4.2026. 18 Uhr – Rathaus (Nebengebäude), 2. Etage, Adolphsplatz 6, Hamburg
Die indigenen Gemeinden im Südwesten Kolumbiens – organisiert im Indigenen Regionalrat des Cauca (CRIC) – kämpfen seit Jahrzehnten gemeinsam für ihr Land, ihre Selbstbestimmung und ihre kollektiven Rechte. Dieses Engagement hat den CRIC zu einer zentralen Stimme für Frieden und soziale Gerechtigkeit gemacht. Gleichzeitig sind die Gemeinden von der Gewalt bewaffneter Gruppen und der Drogenwirtschaft bedroht, auch weil Koka in der Region das einzige landwirtschaftliche Produkt ist, das Kleinbäuer*innen ein wenig ökonomische Stabilität ermöglicht. Um dieser Situation zu begegnen, stärken die Gemeinden ihren zivilen Widerstand und setzen auf eine gemeindebasierte Wirtschaft – etwa im Kaffeeanbau.
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Gestern hat uns endlich die lang ersehnte neue Lieferung vom BeCollective erreicht.
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Wir freuen uns, dass wir im April Besuch von einer Delegation der indigenen Bewegung des Cauca - organisiert im CRIC - und der Kooperative CENCOIC, von der wir Kaffee beziehen, bekommen. Zusammen mit den beiden Vertreter*innen und der Rosa Luxemburg Stiftung werden wir eine Vortragsreise durch vier Städte in Deutschland machen.
Unten findet ihr die Ankündigung und die Termine.
Wir hoffen, euch dort zu treffen!
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Aroma Zapatista: Solidarischer Kaffeehandel mit indigenen Bewegungen
Donnerstag 26.3.2026, 18 Uhr veganes Essen, 19 Uhr Vortrag und Diskussion
Regenbogencafé, Lausitzer Str. 22a, Berlin
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Im Februar 2026 sind wir zu zweit auf Besuchsreise in Chiapas, Mexiko, gemeinsam mit einer Person von der Kollektiven Kaffeerösterei La Gota Negra und zwei weiteren Gruppen aus dem Red Pro Zapa Netz aus Italien und der Schweiz, die ebenfalls Kaffee der Zapatistas importieren.
In den nächsten Wochen besuchen wir die Kaffeekooperativen Yachil und Yochin, von denen wir unseren zapatistischen Kaffee beziehen, sowie solidarische Gruppen und Organisationen, die vor Ort aktiv sind.
In der nächsten Zeit werden wir hier immer mal wieder kurz etwas von uns hören lassen.
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Radio Aktiv aus Berlin haben zusammen mit Luz Kerkeling den empfehlenswerten Podcast/Radiosendung "Eine andere Welt ist möglich: Gespräch über zapatistische Selbsverwaltung in Chiapas" gemacht.
Hier könnt ihr euch diese anhören:
Zentraler Teil unseres Solidarischen Handels ist, dass wir damit auch die Selbstverwaltungsstrukturen und Bewegungen materiell unterstützen, von denen der Kaffee kommt. Im Preis für jedes Kilo Röstkaffee sind 50 Cent für die jeweilige Bewegung enthalten.
Im Jahr 2025 haben wir damit folgende Gelder generiert:
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Die Zapatistas haben eine Solidaritätserklärung mit der Bevölkerung Venezuelas veröffentlicht, die mittlerweile hunderte weitere Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet haben - unter anderem auch wir. Unten findet ihr die spanische und deutsche Version der Erklärung.
Um den Jahreswechsel luden die Zapatistas außerdem zu einem internationalen Treffen und zur Feier des 32. Jahrestages ihres Aufstandes vom 1.1.1994 ein. Videos hiervon findet ihr auf ihrer Website.
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Aus traurigem Anlass und weil wir auch Kundin und Genossenschaftsmitglied der GLS Bank sind und mit den Worten der Kampagne "Debanking Stoppen!":
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7. Januar 2026 | 19 Uhr - SerrahnEINS (Serrahnstraße 1, Hamburg-Bergedorf)
Ein Konflikt mit kolonialen Ursachen. Im kolumbianischen Departamento Cauca muss sich die Bewegung der indigenen Autonomie gegen die brutale Gewalt von Drogenkartellen, rechtsradikalen Paramilitärs und bewaffneten Kriminellen wehren. Das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista aus Hamburg-Wilhelmsburg importiert und vermarktet den Kaffee der Bewegung. Konsument*innen können den kollektiven Kaffeeanbau unterstützen.
Vortrag von Mitgliedern des Kollektivs und einer Reisedelegation in den Cauca über ihre Eindrücke und den solidarischen Handel.
Der Kaffee (auch entkoffeiniert) kann während des Vortrags probiert werden.
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Obwohl in Deutschland die Teuerungsrate für Röstkaffee derzeit bei fast 23 % liegt und auch für uns die Rohkaffeepreise sowie andere Kosten erneut gestiegen sind, haben wir uns entschieden, unsere Kaffeepreise in diesem Jahr stabil zu halten.
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Wir haben neu berechnet, wie sich unsere Preise zusammensetzen - also welche Kosten zu welchem Anteil in unseren Verkaufspreisen stecken.
Wir möchten damit euch gegenüber möglichst transparent und klar sein.
Basis für die Festlegung unserer Verkaufspreise sind unsere Grundsätze des solidarischen Handels - unter anderem einen möglichst hohen Betrag und Preis-Anteil an die Produzent*innen zu geben und nicht gewinnorientiert sondern kostendeckend zu wirtschaften.
Die neue Kosten-Aufstellung findet ihr hier - mehr Infos zu unserem solidarischen Handel hier.
Vom Freitag, 26.9. bis Sonntag, 28.9. versorgen wir euch auf dem Profeministischen Kongress in Berlin mit Kaffee. Er findet im Mehringhof statt, der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.
profeministischer-kongress-berlin.org
Am 29.8. zeigt die KulturKapelle im Inselpark Wilhelmsburg im Rahmen des Globalen Open Air Kinos die beiden Dokus "Der letzte Kommandant der Quintínes" und "Das Recht zu Existieren" - beide im spanischen Original mit deutschen Untertiteln. In ihnen behandelt die indigenen Regisseurin Eliseth Peña die jüngste Geschichte der indigenen Gemeinden des Cauca im Südwesten Kolumbiens.
Vorher werden wir unseren solidarischen Handel mit diesen Gemeinden vorstellen.
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Seit dem 3.-16.8. fand im zapatistischen Semillero Comandanta Ramona das Treffen der Widerstände und Rebellionen "Einige Teile des Ganzen" statt. Zu diesem Treffen hatten die Zapatistas alle eingeladen, die die Erklärung für das Leben unterzeichnet haben.
Die Zapatistas haben dazu schöne Videos und auch einen Livestream veröffentlicht. Unten findet ihr die Links dazu.
In den Wochen vor dem Treffen haben die Zapatistas außerdem zahlreiche Erklärungen veröffentlicht. Die Spanischen Originale findet ihr auf der Website der Zapatistas - und ebenso deren Übersetzungen auf Deutsch (in der Übersicht jeweils auf das Bild und dann auf "Deutsche Übersetzung" klicken)
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Letzte Woche hat uns Deyanira Soscué Zambrano aus dem indigenen Selbstverwaltungsgebiet Cierro Tijeras, Cauca/Kolumbien besucht. Cierro Tijeras ist mit 138 anderen Selbstverwaltungsgebieten im CRIC, dem Indigenen Regionalrat des Cauca, organisiert.
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Kaffeetrinken und Vortrag
Vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista
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