Rund um den Kaffee

News vom 09. Februar 2017

Trommelröstung Preguntando Caminamos frisch geröstet :)

 

La gota negra haben am 8.2. wieder frisch für Euch geröstet!


News vom 13. Dezember 2016

Informationen zur Kaffeekrise durch Kaffeerost la roya in Chiapas

Viele von euch haben es mitbekommen: Seit 2013 / 2014 hat sich der Kaffeerost (Pilzerkrankung der Kaffeepflanzen - spanisch la roya) in Chiapas/Mexiko ausgebreitet. Der Kaffeerost hat in den letzten beiden Jahren leider  50% - 100% der Kaffee-Ernte zerstört! Je nach Region unterschiedlich stark.

Für die zapatistischen Kaffeebäuer*innen stellt dies eine sehr schwierige Situation dar, da der Kaffeeanbau häufig die einzige Einnahmequelle ist.
Seit Beginn der Kaffeerostkrise versuchen die Kaffeebäuer*innen, wahlweise durch Einsatz von Mikroorganismen den Kaffeerost zu bekämpfen oder durch Rodung und Wiederaufforstung der Kaffeefelder die Kaffeepflanzen zu erneuern. Langsam, langsam scheint sich eine Verbesserung der Lage abzuzeichnen.


Während die Auswirkungen der Kaffeerostkrise in Chiapas seit langem stark zu spüren sind, bringt es für euch als Konsument*innen erst jetzt (Ende 2016) Veränderungen mit sich: aufgrund der geringeren Kaffeemengen aus Chiapas haben wir die zapatistischen Kaffeesorten mit kolumbianischem Kaffee der CRIC gemischt, um euch bis zur nächsten Ernte zapatistischen Kaffee anbieten zu können. Die Trommelröstung "Preguntando Caminamos" ist nach wie vor rein zapatistischer Kaffee.

In dieser Rubrik "Rund um den Kaffee" haben wir einige Informationen über die Kaffeekrankheit zusammengestellt.


Was und wo findet ihr hier?
1. Direkt im Anschluss an dieser Auflistung findet ihr ein Interview mit Aroma Zapatista über Kaffeerost (Januar 2016)
2. In der Zeitschrift "Tierra y Libertad" Nr. 75, S. 16, findet ihr einen Beitrag über die Besuche der Kaffeekooperativen 2015

Wenn ihr hier etwas weiter runterscrollt findet ihr:
3. Interview mit der Kaffeekooperative YochinTayel K'inal (Morelia)
4. Interview mit der Kaffeekooperative Yachil Xojobal Chulchán (Oventic)
5. Häufige Fragen rund um die Kaffeekrise in Chiapas

Bei weiteren Fragen meldet euch gerne bei uns!


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Interview mit Aroma Zapatista:

La roya – Kaffeerost-Krise als aktuelles Problem der Auswirkungen von Klimawandel auf Biodiversität.


Wann habt Ihr das erste Mal von der roya-Situation in Mexiko erfahren?
Wir haben 2012 aus Mittelamerika mitbekommen, dass dort große Teile der Ernte durch Roya zerstört wurden. Als wir im Sommer 2013 bei den Kaffee-Kooperativen im Hochland von Chiapas waren, spielte der Pilzbefall mit Roya dort noch keine große Rolle. Die Kaffeeanbauenden erzählten, dass sie Roya schon seit vielen Jahren kennen, immer mal wieder einzelne Pflanzen befallen waren, aber es normalerweise kein größeres Problem ist. Dass es sich dieses Mal um eine aggressivere Art von Roya handeln sollte, die sich schnell ausbreitet, haben die Kaffeeanbauenden 2014 und somit auch wir als Importierende sehr stark zu spüren bekommen.


Inwiefern spielt der Klimawandel eine Rolle für die jüngeren Veränderungen des roya-Befalls von Kaffeepflanzen?
Es gibt Anzeichen und Vermutungen, dass der Klimawandel eine Rolle spielt. Die Temperaturen im Hochland von Chiapas sind z.T. höher und es regnet in einigen Monaten z.T. mehr und stärker: beides sind Bedingungen, die dem Roya-Pilz gefallen und unter denen er sich schnell ausbreiten kann.


Welche Rolle spielt Biodiversität für den Kaffeeanbau der zapatistischen Kooperativen in Chiapas, Mexiko? Welche Auswirkungen hat der Kaffeeanbau auf die Biodiversität?
Die zapatistischen Kaffeefelder sind keine Monokulturen. Es wachsen neben typischen Schattenbäumen auch Obstbäume und Bananen auf den Feldern; aber auch verschiedene niedrige Pflanzen und Büsche. Die Zapatistas ernten also nicht nur Kaffee auf diesen Feldern, sondern auch Früchte, Kräuter und anderes. Dadurch sind Kaffeewälder in der Regel reich an Biodiversität, zu der z.B. auch eine große Anzahl von Vögeln zählt.


Welche Auswirkungen auf die Kaffeeernten in Chiapas, Mexiko, hat die veränderte roya-Situation?
Der Pilz hat weite Teile der Kaffeepflanzen befallen. Im Erntezyklus 2014/2015 haben die Kooperativen zwischen 50% und 90% ihrer Ernte verloren; eine Kooperative konnte 2015 gar nichts exportieren. Im Erntezyklus 2015/2016 scheint es ein wenig besser zu werden, aber endgültig steht dieses erst im März/April fest, wenn die Ernte auf allen Feldern abgeschlossen ist. Für die Familien ist es eine sehr schwierige Situation, denn für viele sind die Einnahmen aus dem Kaffeeverkauf die einzige und auch notwendige Einnahmequelle.


Welche Auswirkungen hat der roya-Befall der Kaffeepflanzen auf die Biodiversität der Anbaugebiete? Wie hat die Regierung von Chiapas, Mexiko, auf die veränderte roya-Situation reagiert?
Viele Pflanzen sind durch den Royabefall eingegangen oder waren so stark befallen, dass es sich mehr lohnt, die alten Pflanzen zu beseitigen und neue Kaffeebäume anzuziehen. Es gibt auch Kaffeeanbauende, die ihre Felder abgeholzt haben, um dort eine weitere milpa anzulegen, also ein Feld mit Mais, Bohnen, Kürbissen und anderem Gemüse. Zum einen dient die zusätzliche Ernte für den Eigenverbrauch, zum anderen werden die Überschüsse verkauft, um dadurch ein wenig Geld zu verdienen.
Bei unseren Besuchen 2014 und 2015 in Chiapas haben wir nicht mitbekommen, dass größere Felder abgeholzt wurden. Ein wichtiger Faktor bzgl. Biodiversität ist sicherlich: die Zapatistas sprühen keine Gifte, sondern nutzen nur natürliche und umweltfreundliche Gegenmittel. Aber klar - natürlich wird sich der Wegfall von Kaffeesträuchern auch auf die Biodiversität auswirken.


Weitaus höher werden die Auswirkungen auf die Biodiversität bei nichtzapatistischen Kaffeefeldern zu spüren sein, die Gift zur Bekämpfung der Roya versprühen. Zudem nehmen diese häufig Regierungsprogramme an: es werden von Seiten der Regierung Kaffeepflanzen mit Namen Catimor verschenkt, die angeblich gegen Roya resistent sind (was sie, wie sich nach einiger Zeit raus stellte, nicht unbedingt sind). Das Gravierende ist, dass diese neuen Kaffeebäume keinen Schatten mehr benötigen, d.h. es werden alle Schattenbäume auf den Kaffeefeldern abgeholzt und die Kaffeefelder werden zu Monokulturen. Eine Folge ist u.a. Erosion, denn die Kaffeefelder liegen meist an Berghängen und der Regen kann durch die fehlenden Bäume den Boden stärker angreifen. Zudem wurzeln die neuen Pflanzen nicht so stark wie die alten Sorten, wodurch der Boden ebenfalls weniger gehalten wird. Monokulturen bedeuten bekannterweise auch immer einen höheren Einsatz an Pestiziden, da sich Krankheiten schneller ausbreiten. Bei diesen Kaffeefeldern wird die Biodiversität sicherlich stark abnehmen.


Welche Rolle spielen unterschiedliche Kaffeesorten im Zusammenhang mit roya-Befall?
Unterschiedliche Kaffeesorten wirken sich positiv aus; genauere Angaben haben wir dazu allerdings nicht. Uns haben die Zapatistas auf den Roya-befallenen Feldern Kaffeebäume gezeigt, die nicht befallen waren: von diesen Bäumen sammeln sie die Kaffeekirschen, um davon neue Pflanzen zu züchten. Das zeigt uns, dass es durchaus sinnvoll ist, auf eine Kaffeediversität zu setzen.


Welche Maßnahmen haben die Kaffeebauern der zapatistischen Kooperativen als Reaktion auf die veränderte roya-Situation ergriffen? Wie erfolgreich waren diese Strategien bisher?
Es gibt leider nicht DAS Gegenmittel gegen Roya; vor allem nicht im biologischen und natürlichem Kaffeeanbau, wie ihn die Zapatistas betreiben, wo auf den Einsatz von Fungiziden, Pestiziden und anderen giftigen Gegenmitteln verzichtet wird. Die Zapatistas werden von solidarischen Organisationen durch Workshops über Royabekämpfung unterstützt. Sie setzen zur Bekämpfung von Roya Mikroorganismen (Trichoderma Harzianum, Bacillus Subtilis, Effektive Mikroorganismen EM), Pilze, die wiederum den Roya-Pilz bekämpfen (z.B. Lecanicilium Lecanii) und auch Mineralien wie Schwefel ein. Darüber hinaus ist es wichtig, die Pflanzen ausreichend mit Kompost zu düngen, um so die Pflanze zu stärken, und für eine gute Belüftung innerhalb des Kaffeefeldes zu sorgen, d.h. die Pflanzen sollten nicht zu eng beieinander stehen.

Wie bereits beschrieben, ist eine andere Maßnahme die Abholzung befallener Bäume und die Aufzucht junger Pflanzen. Eine Kaffeepflanze braucht ca. 4-5 Jahre bis sie Früchte trägt, d.h. es ist Geduld, Geld und Pflege nötig bis die Zapatistas wieder Rohkaffee verkaufen können.


Wie unterscheidet sich die roya-Situation in anderen Regionen Mittel- und Südamerikas, zum Beispiel in Kolumbien, von der in Mexiko? Wie unterscheiden sich Bekämpfungsstrategien und -erfolge?
In Kolumbien fing der Befall mit Roya schon vor mehreren Jahren an: 2009 war der Befall sehr stark und die Ernteverluste hoch. Als Reaktion wurden neuen Sorten entwickelt und angepflanzt: nachdem zunächst auf Catimor als Lösung gesetzt wurde, kam später Castillo hinzu und von Catimor wurde aufgrund der schlechten Qualität abgeraten. Ähnlich wie Catimor ist Castillo keine Schattenpflanze, so dass viele Bäume in Kolumbien abgeholzt wurden.

Kaffeeanbauende erzählten uns, dass die Qualität der "alten" Arabica-Pflanzen besser sei: Castillo braucht z.B. 2-3 x so viel Düngemittel, was sich u.a. auch negativ auf die Wasserqualität auswirkt, und sie hat eine wesentlich kürzere Lebensdauer als Arabica-Pflanzen: nach nur 5-6 Jahren fingen Castillo-Kaffeepflanzen an, einzugehen, während Arabica-Pflanzen zwar erst nach 3-5 Jahren Früchte tragen, aber dafür dann auch leicht 40 Jahre oder älter werden können. Castillo ist bisher scheinbar tatsächlich gegen Roya resistent. Weitere Vor- und Nachteile werden sich erst in einigen Jahren zeigen, wenn es mehr Erfahrung gibt.


Welche Rolle spielt der solidarische Handel für die Bekämpfung der roya?
Wir sehen uns als Aroma Zapatista nicht nur als importierende Kaffee-Genossenschaft. Wir sind darüber hinaus solidarisch mit der zapatistischen Bewegung und eben auch mit den zapatistischen Kaffeekooperativen. Daher ist es uns wichtig, die Kooperativen in der schwierigen Zeit nicht im Stich zu lassen.
Wir denken, dass auch wir als Importierende und als Konsument_innen Verantwortung übernehmen sollten. Daher haben wir neben Informationenweitergabe auch eine Spendenkampagne durchgeführt, um Gelder für den Kampf gegen Roya zu sammeln. So konnten davon bereits Workshops durchgeführt und notwendige Materialien wie Spritzpistolen, Aufzuchtbeutel und natürliche Spritzmittel zur Roya-Bekämpfung gekauft werden.

Das Interview führte Truxton im Januar 2016



News vom 21. April 2016

Ein schönes Beispiel für Up-cycling - Nachahmung empfohlen!

 

Ein Kaffeeliebhaber hat Röstkaffeetüten zur Aufzucht von Pflanzen benutzt - ein peruanischer Salbei hat in einer Estrella-Negra-Tüte überwintert genau wie auch einige weitere Pflanzen. Insbesondere Stecklinge wachsen prima in den leeren Kaffeepackungen, da sie sich super als Anzuchttöpfe eignen.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß!

 

 

Estrella Negra Tüte up-cycling

 

 

Estrella Negra Tüte up-cycling 2. Bild

 

News vom 24. März 2016

Geschenk- und Kennenlernpakete ab sofort mit Estrella Fusión!

 

Da der Estrella Negra komplett ausverkauft ist, verschicken wir ab sofort alle Geschenk- und Kennenlernpakete, die vorher mit dem Estrella Negra verkauft wurden, mit dem Estrella Fusión raus.

Lasst ihn euch schmecken!!

 

 

News vom 23. März 2016

Fuego y Palabra 500g gemahlen ab 29. März wieder verfügbar!

 

Aufgrund der Ostertage kommt es leider zu einem Engpass für den Fuego y Palabra 500g gemahlen - nach Ostern ist er wieder, und zwar röstfrisch, für euch auf Lager!!

 

 

News vom 24. März 2016

Estrella Fusión löst den Estrella Negra ab!

 

Es ist so weit, der Estrella Negra ist komplett aus - mit viel Wehmut sagen wir Tschüß / Adiós zu dem kräftigen Espresso mit dem wir gestartet sind. Wir hoffen, ihr konnt euch mit dem Nachfolge-Kaffee Estrella Fusión anfreunden oder habt es noch vor!

Wir danken euch für eure solidarische Unterstützung - Eure Aroma Zapatistas

 

 

News vom 15. Dezember 2015

Röstkaffee aus Kolumbien ist da!

Es ist soweit, nach Monate langer Planung + Umsetzung ist der Röstkaffee von der indigenen Bewegung CRIC aus Kolumbien frisch vom Röster bei uns am Lager angekommen.
Unsere 3 neuen Kaffeesorten: der Filterkaffee Café Minga und der milde Espresso Crema Kintín sind rein kolumbianische Röstungen. Der kräftige Estrella Fusión, ist eine Mischung aus zapatistischem und CRIC-Kaffee. Neu ist, dass wir mit dem Café Minga Filterkaffee jetzt auch Filterkaffee in 250g  gemahlen haben. Der Estrella Fusión löst den Estrella Negra ab - aber noch ist dieser verfügbar!

Preise

Filterkaffee Café Minga:
ganze Bohne 500g      Preis: 7,60 €
gemahlen 500g           Preis: 7,60 €
gemahlen 250g           Preis: 3,90 €  

Milder Espresso Crema Kintín:
ganze Bohne 500g      Preis: 7,60 €
gemahlen 250g           Preis: 3,90 €

kräftiger Espresso Estrella Fusión:
ganze Bohne 500g     Preis: 7,70 €
gemahlen 250g          Preis: 3,95 €

 

Filterkaffee Café Minga und milder Espresso Crema Kintín

Der Rohkaffee, den wir für diese beiden Röstkaffeesorten verwenden, stammt zu 100% von den Kaffeebäuer_innen der indigenen Bewegung CRIC (Consejo Regional Indígena del Cauca - dt. Regionaler Rat der Indígenas im Cauca). Beim umweltschonenden Anbau des Kaffees wird auf den Einsatz von Pestiziden und Insektiziden verzichtet. Es handelt sich um einen Hochland Arabica aus dem Cauca / Kolumbien.

 

Namen:

Aus dem beliebten, dem rein zapatistischen Estrella Negra ist der Estrella Fusión geworden. Wie der Name erraten lässt, haben wir dafür zapatistischen Rohkaffee mit dem des CRIC zusammen geröstet, als eine „Verschmelzung“ beider rebellischer Rohkaffees zu einem starken, kräftigen Espresso.

Den Namen für den Filterkaffee Café Minga haben wir ausgewählt, da er auf zweierlei Ebene eine wichtige Rolle spielt. Der Begriff Minga steht zum Einen für Kollektivarbeit, die im Dienst der Gemeinde geleistet wird. Es ist ein traditionelles Konzept, welches einen wichtigen Grundpfeiler des Zusammenlebens darstellt. Zum Anderen bezeichnet Minga Mobilisierungen zu großen Protesten und Demonstrationen, welche maßgeblich vom CRIC mit initiiert werden. Mit diesen politischen Mitteln werden die Forderung nach Land und der Widerstand gegen multinationale Projekte auf die Straße gebracht.

Der milde Espresso Crema Kintín geht zurück auf einen der wichtigsten indigenen Kämpfer für indigene Rechte Kolumbiens des 20. Jahrhunderts: Manuel Quintín Lame Chantre (1880-1967). Der jahrelang andauernde Kampf um indigene Rechte trug 1938 Früchte, als angeordnet wurde, den Indigenen im Cauca zwei „resguardos“ (dt. "Reservate") zurückzugeben. Der Kampf der Indigenen des Cauca wurde weiter geführt. Unter anderem gründete sich 1971 der CRIC (vgl. Infos unten).

Nach zahlreichen Morden von regionalen indigenen Führungspersönlichkeiten im Cauca, sahen viele Indígenen keine andere Möglichkeit, als im Jahr 1984 die bewaffnete Bewegung „El Quintín Lame“ zu gründen, in der auch Indígenas des CRIC aktiv waren. Von Waffen wurde, im Gegensatz zu anderen bewaffneten Gruppierungen, nur Gebrauch gemacht, wenn Ländereien und die Autonomie der indigenen Bevölkerung bedroht war. 1991 wurde ein Friedensabkommen zwischen „el Quintín Lame“ und der kolumbianischen Regierung unterzeichnet, woraufhin „el Quintín Lame“ die Waffen nieder legte. Folgende Zusicherungen umfasste es: Zuweisung von Land, Anerkennung der eigenen Kultur, und der indigenen Selbstverwaltung, sowie die Aussendung eines indigenen Vertreters in die Nationalversammlung. Ebenso wurde fest gelegt, dass der kolumbianische Staat Gelder für die Bedürfnisse der indigenen Gruppen zur Verfügung stellt.


 

Der Regionale Rat der Indigenen im Cauca (CRIC)

Seit seiner Gründung im Jahr 1971 wird der Regionale Rat der Indigenen im Cauca (CRIC) verfolgt und kriminalisiert. Damals wollten Großgrundbesitzer und regionale Politiker und ihre bewaffneten Schergen eine Indigene Bewegung und Organisierung im Keim ersticken. Doch die Selbstorganisierung der Indigenen im Cauca konnten sie nicht verhindern. Der Widerstand gegen Kolonialisierung und Unterdrückung hat eine lange Geschichte und führte 1971 zur Gründung des Regionalen Rates der indigenen Gemeinden im Cauca, dem Consejo Regional Indigena del Cauca. Damals standen besonders der Kampf gegen die „terraje“ – eine Art Frondienst, sowie die Frage nach eigenem Land im Vordergrund des Kampfes der indigenen Bevölkerung, die hauptsächlich als Kleinbäuer_innen ihr Überleben bestritten.

Diese Selbstorganisierung der Indigenen im CRIC begann im kleinen Ort Jambaló im Norden des Cauca. Diese Region ist seither als widerständig bekannt und ist auch heute der Ausgangspunkt vieler Proteste und Mobilisierungen.

Der CRIC vertritt heute einen Großteil der indigenen Bevölkerung im Cauca. Dazu zählen verschiedene indigene Gruppen („pueblos indigenas“): die Nasa (Páez), Misak, Totoroez, Yanakona, … die alle ihre eigene Kultur und Identität und – mit Ausnahme der Yanakona – auch ihre eigene Sprache behalten haben.


 

 

News vom 22. Juli 2015

Interviews mit den Kaffeekooperativen Yachil Xojobal Chulchán (Oventic) und Yochin Tayel K'inal (Morelia) über die Auswirkungen des Kaffeerostes la roya

 

Es freut uns, dass wir auf unserer letzten Reise nach Chiapas Anfang 2015 die Möglichkeit bekommen haben, mit den Kaffeekooperativen Yachil und Yochin Interviews zu führen. Wie üblich, laufen die Wege zunächst über die jeweiligen zapatistischen Räte der Guten Regierung, in diesem Fall also in Oventic und in Morelia, die uns die Erlaubnis erteilten. Das Interview mit der Kooperative Yachil haben sie schriftlich beantwortet; das Interview mit Yochin konnten wir noch vor Ort führen.
Nun sind sie transkribiert und übersetzt und wir möchten sie euch natürlich nicht vorenthalten!

 

Interview mit dem Vorstand der Kaffee-Kooperative Yochin Tayel K'inal (Morelia)

 

1. In welchem Jahr begann die roya Eure Kaffee-Felder zu beeinträchtigen?

Vor etwa drei Jahren, es fing noch leicht an, doch nachdem ein Jahr vergangen war, wurde die roya stärker und es konnte keine Kaffee-Ernte eingebracht werden. Und dieses Jahr hat sie alle Kaffee-Anpflanzungen zerstört, wie Ihr gestern gesehen habt. Das war sehr traurig alle Pflanzungen sind vertrocknet, fast keines der Kaffee-Felder hat Früchte, Kirschen, wie wir sagen. Und so ist es auf allen Feldern. Wir haben nur drei Kaffee-Anpflanzungen gesehen, aber die drei waren gleich und nach den Angaben der compañeros, hatten sie sogar andere Pflanzungen, die noch schlimmer betroffen waren und bis zur Wurzel vertrocknet sind.

 

2. Wie viel Prozent der Felder sind verloren gegangen?

Zwischen 80 und 90 Prozent. Denn es gibt nur wenige Orte, wo sie dagegen ankamen. So bleibt jetzt nur ein minimaler Teil.

 

3. Gestern sagte ein zapatistischer Agrar-Techniker, dass, wenn Ihr die alten Pflanzen rodet, alles neu gemacht werden muss, damit die neuen Pflanzen nicht infiziert werden?

Ja, es ist sinnvoll, alles rauszuholen, an einen Ort zu packen oder zu verbrennen. Nun wird der compañero den gesamten Kaffee roden und einen anderen aussähen, er hat schon Aufzuchtbeete in seinem Haus.

 

4. Welche Ergebnisse habt Ihr bisher beim Kampf gegen die roya?

Bis jetzt haben wir keine Resultate, da die roya schon in einem fortgeschrittenen Zustand war, als wir die Mikro-Organismen darauf gesprüht haben, um sie zu bekämpfen. Es hatte keinen Effekt. Vor drei Jahren trat die roya nur ein wenig auf, aber dann kam der Schlag innerhalb eines Jahres: der Pilz breitete sich auf allen Kaffee-Feldern aus. Es war dann sehr stark und zu dem Zeitpunkt, als wir gesprüht haben, hat dies nicht mehr funktioniert.

 

5. Inwiefern betrifft die Kaffeekrankheit die Familien, die Kaffee-Anpflanzungen haben?

Sie trifft die Familien sehr, denn für uns als Produzent*innen ist der Kaffee eine Einkunftsmöglichkeit, die wir als Familien haben und darauf basierend unterhalten wir unsere Familien und den zapatistischen Kampf. Für uns ist das besorgniserregend, Ihr habt ja bereits gesehen, dass es in diesem Zyklus keinen Kaffee mehr gibt und wir müssen Alternativen suchen, um unsere Famlien zu versorgen. Wir müssen noch einmal anfangen, die Kaffee-Felder anzulegen, wir müssen neu aussähen. Es ist äußerst besorgniserregend, denn das einzige, was unsere Ökonomie finanziert, ist der Kaffee, er ist das wichtigste für uns und nun haben wir als Familie ein Problem.

 

6. Wie könnt Ihr Einkünfte erwirtschaften, in dieser Phase, wo Ihr Kaffeepflanzen neu aussäht und diese noch keine Ernte produzieren?

An den Orten, wo wir zusammen waren, gibt es die Alternative, Bananen anzubauen. Das benötigt nicht soviel Zeit, nach einem Jahr ernten sie schon Bananen. Andere haben Mandarinen und auch Orangen gepflanzt. Das ist eine Alternative, um Einnahmen zu haben - einen minimalen Teil sagen wir mal - aber, doch, dies würde ein wenig helfen.

Aber in der Zone von Cancúc beispielsweise, wo ein compañero lebt, leben sie alleinig vom Kaffee. Von den Einnahmen kaufen sie alles für die Familien, denn dort gedeihen weder Mais noch Bohnen. Sie verkaufen ihren Kaffee und kaufen Mais und Bohnen. Und nun gibt es dort keinen Kaffee mehr. Es ist dort wesentlich schlimmer, als da, wo wir gestern waren. Und so kann es sein, dass die compas Alternativen suchen werden, denn es dauert bis zu fünf Jahre, bis sie wieder Kaffee ernten können. Einige sagen dann, wir müssen außerhalb eine Arbeit suchen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt.

 

7. Welche Lösungen gibt es für die Familien?

Eine Lösung, um die Familie zu ernähren, wäre, andere Pflanzen anzubauen, mehr Früchte und Gemüse, um die Familie zu versorgen. Das wäre die Lösung. Denn wo wir Mais herausholen, kannst Du auch den Mais verkaufen, und dort, wo man gut Bohnen erntet, wird auch die Bohne verkauft. Das verkauft sich. Und so versorgt man sich. Und währenddessen warten wir darauf, dass die neuen Kaffee-Pflanzen wachsen.

 

8. Habt Ihr eine Nachricht für die solidarischen Kaffee-Käufer*innen?

Präsident:

Die Nachricht ist, dass wir weiterhin aufrecht kämpfen. Wir als zapatistische Unterstützer*innen werden weiterhin Widerstand leisten, auch wenn es Hindernisse gibt und die Natur unser Produkt stark beeinträchtigt hat. Wir werden weiterkämpfen und werden sehen, es gibt immer Alternativen, was wir machen können. Und natürlich ist das ein schwerer Schlag für die Familienökonomie, denn wir unterstützen damit unsere Familie und ebenso den zapatistischen Kampf. Aber die Botschaft ist, dass wir uns nicht fallen lassen, wir kämpfen weiter, das ist die Nachricht an die Gemeinschaft dort, von wo Ihr hergekommen seid.

Ihr habt gesehen, dass das Wichtige ist, koordiniert weiter zu arbeiten. Uns freut es sehr, das Ihr bis hierher gekommen seid und wir so miteinander sprechen können, wir verstehen uns so besser. Von Person zu Person zu reden ist nicht das gleiche, wie am Computer zu sitzen und ein Schreiben zu schicken und das war's dann. Wir bitten Euch aber auch, dass Ihr Euch auch nicht entmutigen lasst, wir werden mit der Zeit Lösungen finden.

Und sagt den Kollektiven, die mit uns sympathisieren, vielen Dank für die Anstrengungen, die Ihr unternehmt und dass uns die Kampagnen, die Ihr macht, unterstützen. Als Zapatistas erkennen wir von ganzem Herzen die Mühe an. Das ist sehr wertvoll für uns und wir wissen, dass dort vermittelt wird, dass der Kampf, den wir durchführen, nicht umsonst ist, denn es gibt Ergebnisse und unser Wort ist schon zu vielen compañeros gelangt, Ihr seht, dass es möglich ist, zu einer neuen Form des Lebens zu wechseln, die nicht wie der Kapitalismus ist.

 

Ein anderer compañero:

Danke, dass Ihr bis hierhin gekommen seid, bis zum Kaffeefeld. Auch wenn es matschig war, es lohnt sich, nicht wahr? Danke, dass Ihr gekommen seid, um persönlich mit uns zu sprechen. Überbringt die Botschaft an die compañeros, dass wir weitermachen werden, wir werden nicht aufgeben. Tragt diese Nachricht auch an die compañeros der Sexta, und einen Gruß für sie alle.

 

Interview: Aroma Zapatista, im Caracol Morelia/Chiapas am 18.1.2015

 

 

Interview mit der zapatistischen Kaffee-Kooperative Yachil Xojobal Chulchán (Oventic) 

 

 

1.) Welche Bedeutung hat die Kaffeekooperative für die zapatistischen Familien und für die Bewegung generell?

Für uns als Zapatistas ist die Kooperative sehr wichtig, denn hier erfahren wir einen guten Umgang beim Verkauf unseres Produktes. Zudem ist dies eine Form, durch die wir lernen, harmonisch und im Kollektiv zu arbeiten. Und ebenso lernen wird dadurch diverse compañeros und compañeras mit einem guten Herzen und einer solidarischen Einstellung aus anderen Ländern kennen, die unsere Arbeit auf dem Lande wertschätzen. Denn wir als Zapatistas haben keine andere Arbeit als die Kaffeeproduktion und so verdienen wir unser täglich Brot.

 

2.) In welchem Jahr begann der Pilz roya, Eure Kaffeefelder zu beeinträchtigen?

Wir haben festgestellt, dass roya im Juli des Jahres 2013 mit noch geringen Auswirkungen anfing. Richtig angefangen und dann weiter verbreitet hat sie sich ab August des Jahres 2014.

 

3.) Wie viele Felder sind betroffen?

Die Kooperative Yachil Xojobal hat in acht Landkreisen des Caracol II Oventic zapatistischen Produzent*innen. Die Kaffeeanpflanzungen und -sträucher sind im Durchschnitt zu 50 Prozent von roya betroffen.

 

4.) Welche Strategien benutzt Ihr, um den Kaffeerost zu bekämpfen?

Wir als Produzent*innen haben Fortbildungen von unseren Agrar-Technikern bekommen, wie wir Mikro-Organismen einsetzen können.

 

5.) Welche Ergebnisse habt Ihr im Kampf gegen roya erreicht?

Wir haben das Ergebnis derjenigen gesehen, die Sprühgeräte und damit die Möglichkeit hatten, die Mikroorganismen Tricoderma und Basilius auszubringen. Jetzt gibt es Pflanzen, die sich erholen.

 

6.) In welcher Weise sind die Familien betroffen, die Kaffeefelder haben?

Zahlreiche unserer Produzent*innen sind sehr besorgt, weil es dieses Jahr keinen großen Verkauf des Produktes gab. Sie sind teilweise nicht stark genug, um alle Probleme anzugehen, unter anderem wegen Krankheiten und der Verpflichtungen in der Gemeinde.

 

7.) Welche Lösungen gibt es für die zapatistischen Familien?

Es wurde eine Generalversammlung der Produzent*innen durchgeführt, um zu einer Übereinkunft zu kommen, wie wir dieses große Problem lösen können. Wir kamen schließlich zu der Vereinbarung, dass die Unterstützung, die Ihr geschickt habt, genutzt wird, um Sprühgeräte und die Zutaten für die Mikro-Organismen zu kaufen. Dies wird dann auf Gruppen von je 6 Produzent*innen verteilt, um so die Arbeit zu leisten, um den Kaffeerost in den Kaffeefeldern zu bekämpfen.

 

8.) Habt Ihr eine Botschaft an die solidarischen Personen, die Euren zapatistischen Kaffee in Deutschland und Europa kaufen?

Wir als Produzent*innen und Kommissionen der Kooperative Yachil möchten uns - im Namen des zapatistischen Kampfes - für die Unterstützung bedanken, die Ihr gespendet habt, um die roya zu bekämpfen und dafür, dass Ihr Euch Gedanken um uns macht. Die Anstrengung, die Ihr unternommen habt, ist mehr wert als das bloße Wort. Das Vorwärtsgehen führt uns gemeinsam zur Einheit, zur Kollektivität und zur Menschlichkeit.

 

Das ist unser einfaches Wort, das Vorwärtsgehen zum Horizont geht weiter.

Kämpferische Grüße,

Yachil Xojobal Chulchan

Interview: Aroma Zapatista, April 2015

 

 

News vom 8. Dezember 2014

Häufige Fragen rund um die Kaffeekrise in Chiapas

 

Was ist La Roya (dt. Kaffeerost)?

La Roya ist ein Pilz, der schon seit vielen Jahren bekannt ist und vereinzelt immer mal wieder auftaucht. Die Art des Roya-Pilzes, die zur Zeit in Mexiko auftritt, ist eine agressivere, die sich schnell verbreitet. Es wird vermutet, dass u.a. der Klimawandel dazu beigetragen hat, dass sich der Pilz so stark ausbreitet.

Der Befall durch den derzeitig vorherrschenden Roya-Pilz begann vor mehreren Jahren zunächst auf Kaffeefeldern Kolumbiens Der Pilz zog weiter Richtung Mittelamerika, wo viele Kaffeeanbauende große Teile ihrer Ernte und Pflanzen verloren . Bereits 2013 kam der Roya-Pilz in Mexiko an und hat weite Teile der Kaffeefelder befallen. Die betroffenen Pflanzen verlieren ihre Blätter. Die Blätter bieten den Pflanzen den notwendigen Schutz gegen Sonne, Regen und Wind . Die Kaffeekirschen der geschwächten Pflanze bilden sich nicht aus, verkommen oder reifen nicht in gewünschter Weise heran. Bei zu starkem Befall können die Pflanzen eingehen.

 

Inwiefern sind die zapatistischen Kaffeekooperativen betroffen?

Die zapatistischen Kooperativen sind stark betroffen. Zur Zeit kommunizieren wir mit den Kooperativen über die Importmengen für die nächste Ernte. Die Kaffeekooperativen haben dafür eine Ernteschätzung vorgenommen. Die zapatistischen Kaffeekooperativen rechnen mit einem Verlust von 50-75% im Vergleich zu den Erntejahren vor Auftreten der Roya.

 

Wie kann die Krankheit bekämpft werden?

Es ist nicht so leicht, die Krankheit zu bekämpfen. Viel Zeit, Ausdauer und Geld sind nötig. Wichtig ist eine verstärkte Pflege der Kaffeefelder, indem mit natürlichem Dünger die Pflanzen und der Boden gestärkt wird, die kranken Blätter entfernt werden, auf eine ausreichende Beschattung der Pflanzen geachtet wird, etc. Es können zudem Mikroorganismen eingesetzt werden, die Pflanze und Boden stärken.

 

In einigen Ländern wurden gute Erfahrungen mit dem Mikroorganismus (EM) gemacht sowie mit einem Pilz, der wiederum den Roya-Pilz aufrisst. In Chiapas wurde z.T. mit dem Einsatz derselben angefangen. Der Pilz muss zunächst in einem mehrwöchigem Prozess vermehrt werden. Dieser kann anschließend an die Kaffeeanbauenden verteilt werden und zum Einsatz kommen. Über einen längeren Zeitraum muss die Pflanze mehrmals im Monat mit den Mitteln behandelt werden.

Vor einigen Wochen wurde ein Wurm in Chiapas entdeckt, der sich vom Roya-Pilz ernährt. Wie weit dieser Wurm verbreitet ist, ist noch unklar.

 

Gibt es ein erfolgreiches chemisches Gegenmittel?

Nein, soweit wir wissen, gibt es kein geeignetes chemisches Gegenmittel. Ein Kooperativenmitglied erzählte uns, dass auf einer großen Kaffeeplantage Gift eingesetzt wurde, um den Pilz zu töten. Das Gift hat nicht nur den Pilz, sondern auch alle Kaffeepflanzen getötet...

 

Unterstützt ihr die Kaffeekooperativen im Kampf gegen Roya?

Ja! Uns ist im solidarischen Handel wichtig, die Kooperativen in solch einer Situation nicht im Stich zu lassen. Wir unterstützen sie, ideell und mit eigenen finanziellen Mittelnt. Wir haben zudem eine Spendenkampagne gestartet. Wir hoffen einiges an Spenden zusammen zu bekommen.

 

Welche Konsequenzen hat die Kaffeekrise für die Anbauenden?

Der Befall der Kaffeefelder bedeutet einen stark gestiegenen zeitlichen Mehraufwand durch notwendige Pflegemaßnahmen, um die Pflanzen von dem Pilz zu befreien.

Finanziell gesehen ist der Ernteverlust für die Kaffeeanbauenden sehr schmerzlich: Zum einen sind für viele Anbauenden die Ernteeinnahmen oft die einzige Einnahmequelle. Hinzu kommt, dass durch die erhöhten Pflegemaßnahmen zusätzliche Kosten für die Anbauenden entstehen: das Kaufen der notwendigen Gegenmittel sowie Kosten für zusätzliche Transporte.

Die fehlende Einnahmequelle wird auch dazu führen, dass einige Kaffeeanbauenden außerhalb der zapatistischen Strukturen Arbeit suchen werden, um Geld für notwendige Anschaffungen und Ausgaben zu verdienen. Damit bleibt weniger Zeit, um sich um die eigentlich notwendige Pflege der Kaffeefelder zu kümmern. Eine Dilemma-Situation.

 

Die geringe Kaffeemenge in Mexiko führt zu einem Anstieg des dortigen Kaffeepreises. Die Zwischenhändler in Chiapas zahlen einen höheren Preis; die Konkurrenz unter den Zwischenhändlern ist groß. Gerade in schwierigen Zeiten versuchen die Zwischenhändler die Strukturen der Kooperativen zu schwächen, indem sie bis vor die Haustür der Mitglieder fahren und ihnen einen hohen Preis anbieten, auch für unsortierten Kaffee.

 

Wie sieht es mit eurem Rohkaffeebeständen aus?

Wir haben vor kurzem erst den Kaffee der Ernte 2013/2014 aus Chiapas bekommen. Dieser wird für etwa 1 Jahr reichen. Einen Engpass mit zapatistischem Kaffee gibt es also erstmal nicht.

 

Wie wird die geringe Kaffeeernte unter den Gruppen, die zapatistischen Kaffee einkaufen, aufgeteilt?

Es gibt ein Netzwerk europäischer Soligruppen, die zapatistischen Kaffee importieren. Wir haben uns Ende November in Zürich getroffen, um über mögliche Unterstützungsmöglichkeiten bzgl. der Roya-Bekämpfung und die Verteilung der Kaffeeernte gesprochen. Es wurde sich auf eine Verteilung geeinigt, die wir den Kooperativen vorschlagen.

 

Was bedeutet eine geringe Ernte für euch und eure Arbeit bei Aroma Zapatista?

Eine geringe Kaffeeernte hat Auswirkungen auf unsere Arbeit als Kollektiv. Wir benötigen eine bestimmte Menge bzw. müssen eine bestimmte Menge verkaufen, damit wir wie bisher als Aroma Zapatista weiterarbeiten können.

Wir haben von Anfang an überlegt, auch andere Produkte aus solidarischem und gerne regionalem Handel ins Programm aufzunehmen sowie auch Kaffee von weiteren Kooperativen. Eigentlich wollten wir erst später eine neue Kaffeekooperative aufnehmen, aber aufgrund der Situation haben wir nun früher als gedacht Kontakt zu der Kaffeekooperative der CRIC / Kolumbien aufgenommen. Uns ist bei der Auswahl wichtig, dass es eine Kooperative ist, die politisch unseren und den zapatistischen Ideen nahe steht. Die CRIC ist ein regionaler Zusammenschluss unterschiedlicher indigener Bevölkerungsgruppen, die ähnlich wie die Zapatist*innen selbstverwaltetet Strukturen aufgebaut haben.Unser primäres Ziel bleibt es nach wie vor, die zapatistischen Kooperativen und die zapatistische Bewegung zu unterstützen! Freuen uns aber auch, Euch in absehbarer Zeit den Kaffee der CRIC anzubieten.

 

 

 

News für den 20.8.2014

Der Rohkaffee der Ernte 2013/2014 ist komplett angekommen!

Seit Mittwoch, 20. August ist nun auch der Rohkaffee der Kooperative Yochin Tayel K'inal in Hamburg angekommen. Der Container der Kooperative Ssit Lequil Lum traf am 14.8. in unserm externen Kaffeelager an. Somit ist der Rohkaffee für diese Erntesaison komplett eingetroffen.

 

Aufgrund der bereits erwähnten Kaffeekrankheit "La Roya" (Kaffeerost) und ungünstigen Regenfällen ist die Ernte bei den Kooperativen leider z.T. geringer ausgefallen als gedacht, weshalb sie den importierenden Gruppen aus Europa eine geringere Menge verkaufen konnten. Die Kooperative Yochin Tayel K'inal hat uns dieses Jahr nur 90 Säcke statt der bestellten 125 Säcke liefern können. Auch der Kooperative Ssit Lequil Lum hätten wir ursprünglich gerne mehr abgekauft.

 

Von dem eingetroffenen Rohkaffee wurde wie immer eine Probe genommen, die wir an ein Labor in Hamburg geschickt haben, um sie auf Rückstände zu überprüfen. Der Rohkaffee wird dabei auf Organochlor- und Organophosphorpestizide und Pyrethroide untersucht. Es waren wie immer keinerlei Pestizige nachweisbar.

 

Kaum ist die Erntesaison abgeschlossen, stehen auch schon die Vorbereitungen für die nächste Erntesaison 2014/2015 an: Neben notwendiger Pflegearbeiten auf den Kaffeefeldern, bereiten die Kooperativenmitglieder in Chiapas die Ernteschätzung für die kommende Saison vor. Wir als Aroma Zapatista kalkulieren die Kaffeemenge, die wir im nächsten Jahr benötigen werden. Im September/Oktober werden die Kaffeemengenwünsche mit den Kooperativen besprochen und die Vorverträge gemacht.

 

 

News für den 24.6.2014

Der erste Container ist angekommen

Unser erster Container der Ernte 2013/2014 ist eingetroffen! Momentan liegt er noch im Hafen, wird aber am Mittwoch dieser Woche in unser Kaffeelager gebracht. Es sind 225 Säcke mit Bio-Arabica-Rohkaffee der Kooperative Yachil Xojobal Chulchán.

 

Der Container der Kooperative Ssit Lequil Lum ist momentan auf dem Weg zum Hafen in Veracruz/Mexiko. Er wird in ca. 4 Wochen hier in Hamburg eintreffen. Wir werden 145 Sack Rohkaffee erhalten.

 

 

News für den Import 2013/2014

Erhöhung der Zahlung an die Kaffeekooperativen

 

Aufgrund der allgemeinen Preissteigerung in Mexiko (im Bereich der Kaffeeweiterverarbeitung, aber auch der generellen Lebenserhaltungskosten) und als Hilfe bei der Bekämpfung der Kaffeepilz-Krankheit „La Roya“ haben wir auf Wunsch der Kooperativen die Kaffeepreise pro Kilo Rohkaffee erhöht.

 

Der Preis für den Bio-Zertifizierten Rohkaffee für die Ernte 2013/2014 beträgt jetzt 85 Pesos pro Kilo (vorher 80 Pesos) für die Kooperativen Yachil Xojobal Chulchán und Yochin Tayel K'inal. Der Preis für den natürlich angebauten autozerifizierten Rohkaffee der Kooperative Ssit Lequil Lum haben wir von 78,5 Pesos auf 83,5 Pesos pro Kilo erhöht.

 

 

News für den 15.4.2014

Wir erhöhen die Kaffeepreise

Nach zwei Jahren erfolgreichen Verkauf von zapatistischen Kaffee müssen wir leider zum 15. April unsere Preise anheben.

„Leider“ sagen wir, da diese Preiserhöhung nur zu einem kleinen Teil zugunsten der zaptistischen Produzent_innen  stattfindet. Eine Erhöhung, die nur die Lebensbedingungen der Zapatist_innen auf der finanziellen Seite verbessern würde, wäre uns viel lieber.

Seit Anfang April 2014 verkaufen wir den ersten von uns selbst importierten Rohkaffee. Trotz stark gefallener Rohkaffeepreise auf dem Weltmarkt haben wir den Preis für die Produzent_innen auf dem Niveau der Vorjahre gehalten bzw. leicht erhöht.

Zum 15. April erhöhen sich unsere Kaffeepreise wie folgt: 

Bio-Fuego y Palabra gemahlen oder Bohne 500 g:   7,65 € (+ 15 cent)

Bio-Intergalactico gemahlen 250 g:   4,00 € (+ 5 cent)
Bio-Intergalactico Bohne 500g:   7,65 € (+ 15 cent)

Estrella Negra gemahlen 250 g:   3,85 € (+ 10 cent)
Estrella Negra Bohne 500 g:   7,50 € (+ 20 cent)

 

Und warum müssen wir die Preise erhöhen?

Diese Preiserhöhung ist vor allem  drei Faktoren geschuldet:

1) Währungsschwankungen
Wir bezahlen den Rohkaffee an die Kooperativen in mexikanischen Pesos. Während die Kooperativen dadurch mit einem festen Betrag von uns Importierenden rechnen können, übernehmen wir die Kursschwankungen.  So erhöhte sich für uns aufgrund solcher Schwankungen der Kilopreis für Rohkaffee. 80 Pesos für ein Kilo Rohkaffee bedeuteten 2012 einen Preis von 4,60 €. Wegen des schlechteren Wechselkurses waren es 2013 dann 4,84 €.

2) Erhöhte Transportkosten
Außerdem erhöhten sich auch die Transportkosten pro Kilo Rohkaffee, da wir als neuer, kleiner Importeur leider nur einen komplett gefüllten Container importieren konnten; zwei Container  waren nicht voll ausgelastet. So haben wir z.B. für den Container von SSIT LEQUIL LUM 1.683,78 € bezahlt. Dieser Preis ist unabhängig von der Inhaltsmenge. Das macht bei einem Import von 125 Säcken á  69 kg einen Preis pro kg von 0,20€ €. Da in einen Container 250 Kaffeesäcke  passen, würde sich bei gleichen Containerkosten der Preis pro kg bei einem vollem Container halbieren.

3) Erhöhung des Kaffeepreises an die Kooperative Ssit Lequil Lum
Der Grund, warum wir gerade bei dieser Kooperative den Kaffeepreis erhöht haben, liegt daran, dass wir damit angefangen haben, den Preis für den offiziell Bio-zertifizierten und den Preis für den von der Kooperative selbst-zertifizierten Kaffee anzugleichen. Ursprünglich gab es einen Unterschied von 5 Pesos pro Kilo zwischen offiziell zertifizierten und auto-zertifizierten Rohkaffee. Diesen haben wir in den letzten 2 Jahren auf 1,5 Pesos Unterschied verringert. Wir vertrauen vollkommen in die Bio-Autozertifizierung von Ssit Lequil Lum. Zudem lassen wir jeden Rohkaffee auf Pestizidrückstände im Labor untersuchen: alle Rohkaffees weisen - wie erwartet - keine Rückstände auf. Wir möchten die Bemühungen der Kooperative, aus eigenen Stücken einen umweltfreundlichen Kaffee anzubauen, und somit eine weitere Unabhängigkeit zu erlangen, unterstützen. Da der Rohkaffee von Ssit Lequil Lum für unseren Estrella Negra verröstet wird, macht sich dieses im Preis nun etwas mehr bemerkbar.

Und was bedeutet die Preiserhöhung für Eure Tasse Kaffee?

Umgerechnet für eine einzelne Tasse Kaffee macht sich die Preiserhöhung kaum bemerkbar: der Preis pro Tasse Fuego y Palabra steigt z.B. von ca. 10,56 Cent  auf 10,77 Cent.
Also kein ganzer Cent mehr - das klingt doch gar nicht so viel ;)

Wir hoffen, dass Euch die Unterstützung der Zapatist_innen und unseres Kollektivs diese Preiserhöhung Wert ist und wünschen Euch  weiterhin leckeren Genuss beim Kaffeetrinken!

Euer Kaffeekollektiv Aroma Zapatista

PS: Falls ihr weitere Fragen dazu habt, sprecht uns gerne an!

 

 

News vom 26. März 2014

Nachverhandlungen der Kaffeepreise mit den Kooperativen

 

Zur Zeit führen wir Gespräche mit den Kaffeekooperativen bzgl. eines Anstiegs des Kaffeepreises für die Ernte 2013/2014. Grund dafür ist zum einen der international steigende Kaffeepreis durch die schlechten Erntevorhersagen in Brasilien (dem weltweit größten Kaffeelieferanten), aber vor allem durch die Kaffeekrankheit la roya - Kaffeerost, die in Chiapas leider dabei ist, sich stärker auszubreiten (vgl. News vom 11.2.14).

Auch Kaffeefelder von zapatistischen Kooperativen sind betroffen. Für die Kooperativen bedeutet es zum einen Einbußen von eingeplanten wichtigen Einnahmen und zum anderen ein hoher Extra-Aufwand durch die (Pflege-)Arbeit auf den Kaffeefeldern und damit verbundene steigende Kosten.

Die Kaffeekooperativen als auch wir kalkulieren zur Zeit Preise: was benötigen die Kooperativen und was können wir zahlen. Ein Gedanke, der uns dabei immer begleitet, ist auch: was ist der/die Konsument_in bereit zu zahlen?

Eure Meinung dazu würde uns interessieren!

 

 

News vom 25. Februar 2014

Erhöhung des Rohkaffeepreises an die Kooperative
Ssit Lequil Lum


Wir haben den Preis für Rohkaffee an die Kooperative Ssit Lequil Lum von 77 mex. Pesos auf  78,5 mex. Pesos pro Kilo erhöht. Somit zahlen wir an die Kooperative für die bestellten 175 Säcke Rohkaffee ca. 1000€ mehr.

Damit nähern wir uns dem Preis an, den wir an die Kooperativen für offiziell biologisch-zertifizierten Kaffee zahlen (80 Pesos für 1 kg Rohkaffee).
Unser Ziel ist, allen Kooperativen den gleichen Preis zu zahlen. Auch Ssit Lequil Lum arbeitet nach ökologischen Richtlinien, aber sie arbeiten nicht mit der offiziellen Zertifizierungsstelle zusammen, sondern haben in einem jahrelangen Prozess eigene Richtlinien und eigene Überprüfungs- mechanismen erarbeitet.
Wir finden diesen Weg in Richtung weiterer Autonomie sehr unterstützenswert und möchten diese Arbeit durch einen höheren Preis würdigen. Zwar entstehen Ssit Lequil Lum keine Kosten für die offizielle Zertifizierungsstelle Certimex, aber die eigenen Richtlinien beinhalten z.B. eine Kontrolle sämtlicher Kaffeefelder, was mit sehr hohen Fahrtkosten einhergeht.  
Da wir die Kooperative und die Organisation, die Ssit Lequil Lum vor Ort unterstützt, kennen, haben wir volles Vertrauen in die Autozertifizierung.

Falls ihr Fragen zur Autozertifizierung habt, sprecht uns gerne an!

 

News vom 11. Februar 2014

Europäisches Treffen der Importeur_innen von zapatistischem Kaffee in Hamburg

 

Vom 7.-9. Februar 2014 hat das Treffen der Gruppen aus Europa stattgefunden, die zapatistischen Kaffee importieren.
Dieses Mal haben wir von Aroma Zapatista das 1 x jährlich stattfindende Treffen des Netzwerkes Red ProZapa organisiert. Jedes Jahr lädt eine andere Gruppe dazu ein.
Ca. 20 Personen aus der Schweiz, Griechenland, Frankreich, Norwegen, Schweden, Finnland und Deutschland haben sich an 3 Tagen ausgetauscht. Auf dem Treffen ging es um aktuelle Informationen jeder Gruppe, Rückblick auf die letzte Kaffeeperiode 2012/2013, die nächsten Importe, Aktuelles der zapatistischen Kaffeekooperativen und anderes.


Ein besonderer Schwerpunkt lag dieses Mal auf der sich ausbreitenden Kaffeekrankheit in Chiapas: Kaffeerost. Es handelt sich dabei um einen Pilz, der dazu führt, dass die Kaffeepflanzen ihre Blätter verlieren und dadurch die Kaffeekirschen der Sonne, dem Wind und dem Regen ziemlich schutzlos ausgesetzt sind. Ein Großteil der Ernte kann, wie zur Zeit von der Küstenregion in Chiapas zu Guatemala zu hören ist, verloren gehen.
Von den zapatistischen Kooperativen, die im Hochland und in der Nordregion von Chiapas zu finden sind, wissen wir, dass auch dort Kaffeefelder betroffen sind; es gibt aber noch keine genauen Angaben über die Ausmaße der Ausbreitung und der Verluste.
Falls eine Unterstützung der Kooperativen nötig und erwünscht ist, werden wir unser Möglichstes tun, diese zu unterstützen.

 

News vom 27. November 2013

1 kg-Bohne-Beutel-Umfrage

 

Nach merhrfachem Kund_innenwunsch haben wir bei unserer Rösterei nachgefragt, wie denn die Konditionen für eine Extra-Packungsgröße sind. Die Antwort war, dass wir ca. 200 kg auf einmal rösten lassen müssten. Doch wir können noch nicht einschätzen, ob ihr uns die 1 kg-ganze Bohne-Beutel auch abkaufen werdet. Deshalb hier eine Frage:

 

Habt ihr Interesse an 1 kg-Bohne-Packungen vom Espresso-Crema „Intergaláctico“? Benutzt ihr den Espresso für euren Vollautomaten und es ist viel einfacher gleich einen 1 kg-Beutel reinzuschütten?

 

Wenn ja, dann meldet euch doch bei uns unter kaffeekollektiv@aroma-zapatista.de oder unter der Telefonnummer 040-28780015

 

Wir freuen uns über Rückmeldungen :)

 

News vom 26. November 2013

Alte Sorten, neue Kaffeemischungen

 

Nach und nach werden wir die Zusammensetzung aller Kaffee- und Espresso-Sorten ein kleines bisschen ändern, glauben aber, dass es geschmacklich keinen oder nur einen minimalen Unterschied machen wird. Unsere Rösterei sagt auch, dass zwischen dem Kaffee der Kooperative Yachil Xojobal Xulchán und dem Kaffee der Kooperative Yochin Tayel K'inal kein Unterschied zu schmecken wäre.

 

Und warum ändern wir das Mischverhältnis?

 

Wir konnten dieses Jahr weniger Rohkaffee der Kooperative Yachil importieren. Die Kooperative hatte Schwierigkeiten mit dem Acopio (das Einsammeln des Pergaminkaffees von den Mitgliedern der Kooperative) und konnte es daher erst sehr spät durchführen . Dadurch fühlten sich viele der Kaffeeanbäuer_innen gezwungen, ihren Kaffee an die Coyotes (Zwischenhändler) zu verkaufen. Dieses wiederum hat es der Kooperative Yachil unmöglich gemacht, ihre Verträge einzuhalten. So haben wir dieses Jahr anstatt der erhofften 178 Sack Rohkaffee nur 103 Sack Rohkaffee bekommen.

 Dies bedeutet für uns, dass wir den Yachil-Anteil am Kaffee/Espresso verringern werden und dafür den Anteil an Rohkaffee von der Kooperative Yochin Tayel Kinal erhöhen.

 

News vom 05. September 2013

Besuch der Kaffeekooperativen 2013

 

Zur Zeit ist eine Compañera von uns in Chiapas, um die drei zapatistischen Kaffeekooperativen zu besuchen. Die Besuche bei den Kaffeekooperativen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und jedes Jahr fährt eine/r von uns nach Chiapas.

 

Die Treffen stellen neben dem regelmäßigen Kontakt per E-Mail und Telefon den wichtigsten Moment für einen weiter gehenden Austausch dar. Uns ist es wichtig, einen kontinuierlichen Kontakt auf Augenhöhe zu pflegen und die Beziehungen zu den Kaffeekooperativen zu vertiefen. Themen dieser Besuche sind unter anderem der Kaffeepreis, Absprachen für die kommende Ernte, Nachbereitung der letzten Importe. Es geht ebenso um die aktuelle Situation und mögliche Schwierigkeiten der Kooperativen. Dies im Hinblick auf die Kaffeeproduktion sowie auch bezüglich neuer Projekte, wie der Bau von Lagergebäuden oder der Anbau von neuen Produkten. Darüber hinaus geht es um einen Austausch über die aktuelle Situation in Chiapas, in den Gemeinden, aus denen die Mitglieder der Kooperativen stammen und Erzählungen zu sozialen Kämpfen in Deutschland.

 

Aroma Zapatista wurde eingeladen, an der „kleinen zapatistischen Schule“ (wir berichteten in unserer Rubrik „Aktuelles“) in Chiapas teilzunehmen. Wir haben die Einladung gerne angenommen und mit den Besuchen der Kaffeekooperativen verbunden. Die „kleine zapatistische Schule“ hat einen Einblick gewährt in die Strukturen der Selbstverwaltung der zapatistischen Gemeinden, wie das „gehorchende Befehlen“ umgesetzt wird, wie die Rechtsprechung funktioniert und vieles mehr.

 

Weitere Berichte zu der Kaffeereise gibt’s nach der Rückkehr unserer Compañera. Bis dahin wünschen wir Euch sonnige Spätsommertage.

 

News vom 21. August 2013

Auch der letzte Container ist fast verschifft

 

Schon im Hafen von Veracruz eingetroffen, wartet der Rohkaffee der Kooperative Yachil Xojobal Chulchán auf seine Verladung.Für uns ist es der dritte und letzte Container Rohkaffe, den wir dieses Jahr erwarten.

Zunächst werden die Säcke Rohkaffee in den 20' Container verladen. Nach Ankunft des Containerschiffs auf das Schiff geladen. Das Containerschiff "Bonn Express" verlässt Veracruz am 24. August und 4 Wochen später ist das Eintreffen in Bremerhaven geplant. Auch hier der Link zum Schiffstracking:

Schiffsposition und Infos

 

News vom 8. August 2013

Auf dem Weg nach Hamburg

 

Der Rohkaffee der Kooperative Ssit Lequil Lum ist am Wochenende auf seinen Weg nach Veracruz, dem Verschiffungshafen, gegangen. Am 10. August soll er mit dem Containerschiff „Box Trader“ nach Bremerhaven losfahren und dort voraussichtlich am 10. September eintreffen.

 

Die „Box Trader“ ist im Vergleich zu den größeren Containerschiffen eher klein für ihr Baujahr. Die modernste Containerschiffgeneration hat ein Ladevolulmen von ca. 14.000 pro 20' Containern (der kleine Container).

 

Spannend mag es für manche Eine/n sein, den Weg des Containerschiffs zu verfolgen. Das kann über die folgende Seite gemacht werden – Einfach bei„Letzte bekannte Position“ die Koordinaten anklicken:

 

Schiffsposition und Infos

 

News vom 19. Juli 2013

Der restliche Rohkaffee steht zur Verschiffung bereit

 

Wie ihr wißt bekommen wir unseren Rohkaffee von den 3 zapatistischen Kooperativen. Die Kooperative Yochin Tayel K'inal hat uns bereits ihren Rohkaffee geliefert, 187 Sack, so wie vereinbart.

Die Kooperativen Ssit Lequil Lum und Yachil Xojobal Chulchán haben die Weiterverarbeitung abgeschlossen und der Rohkaffee steht bereit für die Verschiffung. Der Rohkaffee wird voraussichtlich Anfang August verschifft werden und uns Anfang September erreichen.

Dieses Jahr fanden die Verschiffungen recht spät statt. Wenn der Rohkaffee bei uns ankommt, beginnen auch schon kurze Zeit später wieder die Absprachen für die nächste Kaffeeernte 2013/2014.

 

News vom 15. Juli 2013

Der erste Rohkaffee 2012/2013 ist da!

 

Im März / April haben die Kaffeebäuer_innen ihren Pergaminkaffee an die Kooperativen übergeben. Je nach Kooperative gibt es mehr oder weniger nahe gelegene Abgabestellen für den Pergaminkaffee. Dies bedeutet zum Teil weite Wege für die Kaffeebäuer_innen, die mit entsprechenden Transportkosten verbunden sind. Bei der Abgabe des Pergaminkaffees wird dieser gewogen und die Qualität überprüft. Im Anschluß erhalten die Kaffeebäuer_innen eine Beleg auf dessen Basis die Bezahlung des Kaffees erfolgt. In diesem ersten Schritt erhalten sie eine erste Vorauszahlung, welche den großen Teil des gesamten Betrags ausmacht, den sie für ihren Kaffee erhalten. Mit diesem Geld können sie die im Anbau, Ernte,  Weiterverarbeitung und Transport entstandenen Kosten bestreiten.

Die Kooperativenleitung sammelt den ihnen übergebenen Pergaminkaffee in einer Lagerhalle. Der Pergaminkaffee wird im nächsten Schritt weiter verarbeitet, um den Rohkaffee für den Export zu erhalten. Nun weiß die Kooperativenleitung, wie viel Rohkaffee sie dieses Jahr für den Export zur Verfügung haben und bereiten die Verschiffungen an die einzelnen Soli-Gruppen in Europa und den U.S.A. vor Die Kaffeesäcke für den Export werden gekauft, die Exportdokumente werden beantragt, der Schiffsraum wird eingebucht und der Transport bis zum Verschiffungshafen Veracruz wird organisiert. Aus Sicherheitsgründen, der Rohkaffee wird nicht umsonst "schwarzes Gold" genannt, begleiten einige Kooperativenmitglieder den Transport des Rohkaffees zum Hafen, um sicher zu stellen, dass er wohlbehalten dort ankommt.

HIer fängt für uns die Arbeit an. Wir koordinieren mit den Kooperativen zusammen die Abwicklung des Seetransports. Nach einer ca. 4-wöchigen Überfahrt kommt der Rohkaffee in Bremerhaven an und wird nach Hamburg weiter geleitet. Hier wird er zum Lagerbetrieb gebracht, wo unser Rohkaffee lagert. Und..wir haben wieder ausreichend Rohkaffee, um euch das Jahr über mit leckerem Kaffee zu erfreuen!

Ende Juli haben wir die Lieferung der Kooperative Yochin Tayel K'Inal erhalten: 187 Sack bio-zertifizierten Rohkaffee. Die Restzahlung nach Abzug der 60% Vorfinanzierung zahlen wir nach Erhalt des Rohkaffees. Auf Basis der vereinbarten 80 pesos / kg Rohkaffee gehen jetzt nochmal ca. 25.226 € an die Kooperative. Weitere Zahlen findet ihr in dem Newseintrag vom 6. März 2013.

 

News vom 7. März 2013

Ernte und Weiterverarbeitung des Kaffees

 

Die Ernte der zapatistischen Kaffeebäuer_innen ist mittlerweile fast abgeschlossen. Nach dem Pflücken der Kaffeekirschen, wird das Fruchtfleisch mit Hand betriebenen Maschinen entfernt, die Kaffeebohnen werden getrocknet und sortiert. Der so gewonnene Pergamentkaffee (getrocknete Kaffeebohne mit hellgelber Pergamenthaut) wird an die Kooperativen übergeben. Zur Zeit sind die Kooperativen schon dabei, den Pergamentkkaffee ihrer Mitglieder aufzukaufen. Im Vorwege wird auf einer Vollversammlung zwischen Mitgliedern und dem Vorstand vereinbart, für wieviel Geld die Kooperative das Kilogramm Pergamentkkaffee ankauft, bei der Übergabe erhalten die Kaffeebäuer_innen das vereinbarte Geld. Für die diesjährige Ernte ist uns noch nicht bekannt, wie hoch diese erste Auszahlung ist. Die 60% Vorfinanzierung, die wir im November / Januar geleistet haben, wird für den Ankauf des Pergamentkaffees benötigt.

 

Die Kooperative übernimmt die Aufgabe der Weiterverarbeitung des Pergamentkaffees. Eine der Kooperativen „Yochin Tayel K'inal“ verfügt über eigene Maschinen für das Säubern, Schälen und Sortieren des Rohkaffes. Eine letzte Qualitätssortierung wird durchgeführt – wir erhalten die sogenannte „europäische Qualität“, die besten Rohkaffeebohnen. Die Kooperativen „Yachil Xojobal Chulchán“ und „Ssit Lequil Lum“ lassen den Pergamentkaffee bei externen Dienstleistern weiter verarbeiten. Anschließend wird der Rohkaffee, etwa im Mai – Juni, vom mexikanischen Hafen Veracruz auf den Weg nach Hamburg verschifft. Sobald wir den Rohkaffee erhalten, wird die ausstehende Restzahlung von 40% an die einzelnen Kooperativen geleistet.

 

Sobald die Kooperative von allen Käufer_innen (es gibt weitere solidarische Gruppen aus 7 verschiedenen Ländern) das Geld für den Rohkaffee erhalten hat, werden alle Kosten und Einnahmen für das Erntejahr verrechnet. Gibt es einen Überschuss, wird in einer Vollversammlung entschieden, ob die Kaffeebäuer_innen eine weitere Auszahlung pro kg Pergamentkaffee erhalten – was eigentlich immer der Fall ist. Dieser Betrag stellt nur einen kleineren Teil dar, den größten Teil des Geldes haben sie schon bei der Übergabe des Pergamentkaffees erhalten. Ebenso wird geschaut, ob noch Geld für Projekte, wie zum Beispiel den Bau von Lagerräumen, zurückbehalten werden kann.

 

Ab September beginnen dann bereits die Vorbereitungen zum nächsten Erntezyklus. Aber dazu mehr zu gegebener Zeit - Wir halten Dich informiert!

 

News vom 6. März 2013

Rohkaffee 2012 / 2013: Preise + Mengen

 

Die diesjährige Kaffeeernte läuft auf Hochtouren. Mittlerweile sind unsere Absprachen über den Kaffeepreis und die Kaffeemengen mit den drei zapatistischen Kooperativen abgeschlossen und die Verträge mit ihnen unterzeichnet.

Bevor wir auf die Preise und Mengen eingehen, möchten wir ein paar Worte zur aktuellen Entwicklung des Rohkaffeepreises auf dem Weltmarkt anmerken. Seit der Kaffeepreiskrise Anfang der 2000er ist der Preis für Rohkaffee kontinuierlich gestiegen, im Mai 2011 erreichte er ein historisches Hoch. Seitdem sind die Weltmarktpreise stetig gesunken – mittlerweile um 50% im Vergleich zu Mai 2011. Der Weltmarkt folgt der Logik „das Angebot reguliert den Preis“, was zur Folge hat: Ist die Ernte gut, sinken die Preise. Dies ist gut zu beobachten bei den Ernten der letzten beiden Jahre: Die Ernten 2011 / 2012 und 2012 / 2013 waren Jahre mit weltweit gesehen hohen Ernteerträgen mit der Folge, dass am Weltmarkt die Preise aufgrund der „guten Angebotslage“ sanken.

Insbesondere die großen Kaffeeimporteure haben die Preise für den Rohkaffee herab gesenkt. Ganz vereinzelt ist zu beobachten, dass auch im alternativen Handel der Einkaufspreis gesenkt wurde. Unsere Entscheidung, die Kaffeepreise auf dem höheren Niveau von 2010 / 2011 beizubehalten ist in Richtung Kaffeebäuer_innen gedacht. Die Preisschwankungen nach unten sind sehr zu ihrem Nachteil. Wir wollen der Logik des Marktes nicht folgen, sondern den Kaffeebäuer_innen einen stabilen Preis zahlen, der ihnen Verlässlichkeit bietet, ihnen eine langfristige Planung ermöglicht. und gleichfalls den hohen Arbeitseinsatz im Kaffeeanbau honoriert.

Die Arbeiten, welche der Kaffeeanbau erfordert, sind jedes Jahr die gleichen. Ist die Ernte gut, bedarf es zusätzlicher Arbeitskraft und Arbeitszeit für das Pflücken der Kaffeekirschen, sowie deren Weiterverarbeitung. Uns geht esdarum, die Türen für neue Konzepte der Preisbestimmung zu öffnen. Im Hinblick darauf, sich den Preisschwankungen am Weltmarkt zu entziehen und mit den Kooperativen alternative Wege der Preisbestimmung zu erarbeiten. Eine Möglichkeit wäre es, vom geleisteten Arbeitseinsatz und den anfallenden Kosten auszugehen, die der Kaffeeanbau mit sich bringt – unabhängig von der Erntemenge. Ähnlich dem Konzept der solidarischen Landwirtschaft welches auch hierzulande teilweise umgesetzt wird.

Des weiteren darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Kaffee oftmals die einzige Einnahmequelle einer Familie ist. Niedrigere Rohkaffeepreise können geringere Einkünfte bedeuten. Wenn hierzu die kontinuierlich ansteigenden Kosten für die Grundnahrungsmittel und andere Lebenshaltungskosten hinzu gedacht werden, wird deutlich, wie wichtig es ist, stabile und relativ hohe Preise für den Rohkaffee zu zahlen.

Der bio-zertifizierte Rohkaffee der Kooperativen Yachil Xojobal Chulchán und Yochin Tayel K'inal wurde für 80 pesos / kg Rohkaffee gekauft. Die Kooperative Ssit Lequil Lum hat sich für den Weg der Auto-Zertifizierung entschlossen: Der Rohkaffee ist biologisch angebaut, trägt jedoch kein offizielles Bio-Siegel. Für ihren Rohkaffee der Ernte 2011 / 2012 hat Aroma Zapatista 75 pesos gezahlt. Das Konzept der Auto-Zertifizierung finden wir sehr unterstützenswert. Der langfristige Plan ist es, den Preis Stück für Stück an den Preis für die bio-zertifizierten Kooperativen anzugleichen. Aus diesem Grund haben wir den Preis an die Kooperative Ssit Lequil Lum für die Ernte 2012 / 2013 um 2 pesos auf 77 pesos / kg erhöht. Leider erlauben uns die Umsätze noch nicht, die vollen 80 pesos zu zahlen. Aber es ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Konkret in Zahlen bedeutet das Folgendes:

  • von der Kooperative Yachil Xojobal Chulchán (Verwaltungsbezirk Oventic) werden wir 187 Sack bio-zertifizierten Rohkaffee à 69 kg erhalten. Wir haben einen Preis von 80 pesos / kg Rohkaffee vereinbart, was zum heutigen Wechselkurs 4,81 € entspricht. Die Vorfinanzierung in Höhe von 60% des Gesamtbetrags wurde im November 2012 an die Kooperative gezahlt: 619.344 pesos – ca. 27.380 €. **

  • Die Kooperative Yochin Tayel K'inal (Verwaltungsbezirk Morelia), wird uns ebenfalls 187 Sack bio-zertifizierten Rohkaffee zum Preis von 80 pesos / kg liefern. Die Vorfinanzierung in Höhe von 60% des Gesamtbetrags wurde im November 2012 an die Kooperative gezahlt: 619.344 pesos – ca. 27.380 €. **

  • Von der Kooperative Ssit Lequil Lum (Verwaltungsbezirk Roberto Barrios) werden wir 125 Sack natürlich angebauten Rohkaffee erhalten. Ein Preis von 77 pesos / kg ist vereinbart worden, was zum heutigen Wechselkurs 4,63 € entspricht. Die Vorfinanzierung in Höhe von 60% des Gesamtbetrags wurde im Januar gezahlt: 389.475 pesos – ca. 23.800 €. **

** Die Unterschiede in den Euro-Beträgen resultieren aus den unterschiedlichen Tageswechselkursen. Relevant ist die Summe in pesos. Es ist die Summe, welche die Kooperativen erhalten.

 

News vom 12. Oktober 2012

Import 2012/2013

Oktober / November sind die Monate, während derer die konkreten Absprachen zwischen Kaffeekollektiv Aroma Zapatista als Importierenden und den zapatistischen Kaffeekooperativen getroffen werden. Wir kalkulieren, welche Menge an Rohkaffee wir aus der zu erwartenden Ernte benötigen. Die Kooperativen entscheiden, auf Basis der Ernteschätzungen, wie viel Rohkaffee sie an uns verkaufen können. Die Gesamtmenge an verfügbarem Rohkaffee wird an alle Importierenden von zapatistischem Rohkaffee aufgeteilt. Zeitgleich wird sich mit den Kooperativen auf einen Kaufpreis geeinigt – in mexikanischen Pesos pro Kilogramm Rohkaffee. Dem folgt die Unterzeichnung des Kaufvertrags. Sobald dieser unterzeichnet ist, erhalten die Kooperativen eine Vorfinanzierung in Höhe von 60% des totalen Kaufpreises. Die Vorfinanzierung wird i.d.R. im November / Dezember geleistet.

 

News vom 12. Oktober 2012

Ernte 2012/2013

Die Ernte des Anbaujahres 2012 steht kurz bevor. Im November / Dezember beginnen die ersten Kaffeebäuer_innen mit der Ernte der Kaffeekirschen. Zuvor wird in Zusammenarbeit mit der Kooperativenleitung und den kooperativen eigenen Verantwortlichen für den Anbau erste Ernteschätzungen vorgenommen. Auf Basis dieser Ertragseinschätzung wissen die Kooperativen, wie viel Rohkaffee sie für den Export anbieten können. Die Schätzung ist außerdem auch wichtig für die Bio-Zertifizierung, da nur die Kaffeemenge, die von der Zertifizierungsgesellschaft als Bio anerkannt wird,  als solcher verkauft werden darf. Die Kooperativen Yachil Xojobal Chulchán und Yochin Tayel K'inal arbeiten mit der Zertifizierungsgesellschaft Certimex zusammen. Im September / Oktober werden die Bio-Kontrollen durchgeführt. Die Kooperative Ssit Lequil Lum hat die Ausarbeitung ihrer Auto-Zertifizierung fast abgeschlossen. Im diesem Zuge wurden zwischen Dezember 2011 und Januar 2012 alle Kaffeefelder der Mitglieder besucht.

 

News vom 12. Oktober 2012

„Kaffeereise“

Im September haben wir unsere erste Reise nach Chiapas zu den zapatistischen Kaffeekooperativen gemacht. Es ging darum, unser neues Kollektiv bekannt zu machen und an die Kontakte, die wir zu unseren Zeiten bei der Café Libertad Kollektiv eG gemacht haben, anzuknüpfen. An erster Stelle stand der Wissens- und Erfahrungsaustausch. An zweiter Stelle alles Wichtige rund um die Kaffeeernte 2012 / 2013. In Kürze werden wir Euch detaillierter über die Kaffeereise berichten.

 

News vom 12. Oktober 2012

Sinn und Zweck des Infoblocks „Rund um den Kaffee“

Dieser Infoblock wird Euch über alles informieren, was so über's Jahr rund um den Kaffee zu berichten gibt: Wann werden die Kaffeekirschen geerntet, wann wird der Rohkaffee verschifft, wie viel zahlen wir den Kooperativen für den Rohkaffee und wann. Fragen über Fragen und Ihr sollt Antworten darauf bekommen. Wenn Ihr an Dingen interessiert seid, die nicht in diesem Infoblock stehen, schreibt uns gerne an.