mehrere Tage werden die Kaffeebohnen gewendet und getrocknet

CENCOIC

Gemeinsames Handeln, gemeinsamer Handel - CENCOIC

Um einen eigenen Entwicklungsweg jenseits von Neoliberalismus zu bestreiten, bauen die Indigenen im Cauca eigene wirtschaftliche Strukturen auf. Unter anderem organisieren sie überregionale Tauschmärkte, auf denen zum Beispiel Gemüse, Obst, Sämereien Kunsthandwerk und Kleintiere unentgeltlich getauscht werden. Darüber hinaus werden kollektive Kaffee- und Reisanpflanzungen bewirtschaftet, um mit den Einnahmen Gemeinschaftsausgaben zu bestreiten.

Als rechtlich anerkannte und größere wirtschaftliche Struktur wurde 1980 die CENCOIC (Central Cooperativa Indigena del Cauca - Zentrale indigene Kooperative des Cauca) gegründet, unter anderem als Dachverband von Produzent_innen und kleineren Kooperativen.

Der Kaffeehandel, also die gemeinschaftliche Vermarktung, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Das Ziel von CENCOIC ist es, die Kaffeeanbauenden fachlich zu unterstützen und den Familien einen faireren Kaffeepreis zu zahlen.

Die CENCOIC kauft Rohkaffee von zahlreichen im CRIC organisierten Gemeinschaften und Familien und vermarktet den Rohkaffee innerhalb und außerhalb Kolumbiens. Seit 2013 hat CENCOIC eine eigene Exportlizenz, wodurch sie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Unabhängigkeit gegangen ist und nun direkt Rohkaffee exportieren kann.

Durch den solidarischen Kaffeehandel mit der CENCOIC und den Verkauf des Kaffees in Deutschland unterstützt Aroma Zapatista die Autonomie und den Widerstand der Indigenen im Cauca.

 

Bald wirst du hier ausführlichere Informationen zur CENCOIC finden... Bis dahin kannst du auf der spanischen Seite mehr erfahren: CENCOIC